Die größte Bank Frankreichs, die Société Générale, hat eine erschreckende Studie heraus gegeben. Sie rechnet in spätestens zwei Jahren mit dem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems. Sie warnt nun ihre Kunden sich auf das schlimmste vorzubereiten.
Der Titel der Studie lautet: „Worst case debt scenario Protecting yourself against economic collapse: Hope for the best, be prepared for the worst.”
Die Société Générale warnt, zwar auf das Beste zu hoffen, sich aber auf das Schlimmste vorzubereiten. Viele Staaten stünden wegen einer maßlosen Überschuldung kurz vor dem Kollaps. Die Studie weist darauf hin, dass die Rettungsmaßnahmen seit Beginn der Krise nichts anderes zur Folge haben, als dass Privatschulden in Staatsschulden umgewandelt werden.
Viele Industrienationen waren in letzter Zeit schon sehr hoch verschuldet. Diese Schuldenlast wird sich in naher Zukunft stark erhöhen. Die Experten der Bank behaupten, dass die Schuldenlast der meisten reichen Industriestaaten gemessen am Bruttoinlandsprodukt viel zu hoch ist. Zum Beispiel betragen die Gesamtschulden der USA im privaten und öffentlichen Bereich insgesamt 350% des BIP.
Diese Schulden können in den nächsten Jahren nur durch harte Sparmaßnahmen reduziert werden. Société Générale schreibt, dass bis jetzt noch niemand mit Sicherheit sagen kann, ob wir einem globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch entkommen sind.
Die Staaten hätten die fiskalischen Möglichkeiten für neue Konjunkturpakete weitestgehend ausgereizt. Aber auch ohne neue Konjunkturprogramme werden die Staatsdefizite in den nächsten zwei Jahren überproportional ansteigen. Die Studie geht davon aus, dass die Schulden von Großbritannien auf 105%, in der Eurozone auf 125% und in Japan auf 270% des BIP steigen werden.
Ein weiterer Belastungsfaktor für die öffentlichen Haushalte der Industriestaaten sei die alternde Bevölkerung. Die Studie der Bank sagt voraus, dass die öffentlichen Schulden unhaltbar wären und wir bereits an einem „Point of no Return“ angekommen seien.
Der einzige Ausweg der den Regierungen noch bleiben würde, sei die Schulden weg zu inflationieren. Deswegen geht die Société Générale weiter von einem stark steigenden Goldpreis aus!!!
