Bereits in den vergangenen Wochen waren Goldmünzen und -barren oft ausverkauft und auch die Notenbanken vieler Staaten haben hinter den Kulissen den Wettlauf um das Gold längst eröffnet. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Allgemeinheit davon erfährt und es zu einem Kaufrausch kommt.
China, das Land mit den größten Devisenreserven der Welt, hat über Jahre seine Goldbestände massiv ausgeweitet und liegt bereits auf Platz 5 der Länder mit den größten Goldreserven — noch vor Japan, den Niederlanden und der Schweiz.Die Experten sind sich darin einig, dass sich China damit auf mögliche Umwälzungen im Weltwährungssystem vorbereitet.
Trotz der massiven Goldkäufe hat China erst 1,6 % seiner Devisenreserven in Gold investiert! Um Ihnen einen Vergleich zu bieten: In den USA sind es 80 %. In Deutschland, Italien und Frankreich liegt dieser Wert jeweils bei 70 %.
Sie können sicher sein: Der chinesische Staat wird auch weiter alles Gold kaufen, das er in die Finger bekommen kann. Das nötige „Kleingeld“ für weitere Goldkäufe ist in China mehr als reichlich vorhanden. Gut 3 Billionen (3.000.000.000.000) US Dollar! Hou Huimin, der Generalsekretär der China Gold Association, hat bereits angekündigt, dass China seine Goldreserven vorerst auf 5.000 Tonnen erhöhen will. Gold steigt dann mit Sicherheit nicht nur auf seinen alten (850 US-Dollar) inflationsbereinigten Höchststand von 2.400 US-Dollar, sondern noch bedeutend höher.
Indien konnte sich bereits 200 Tonnen des IWF-Goldes sichern. Weitere 5,3 Tonnen erwarb die Notenbank von Sri Lanka. Auch die Deutsche Bundesbank sicherte sich bereits 0,9 Tonnen.
Auch russische Regierungsvertreter haben schon mehrfach unterstrichen, dass Gold Teil eines aus verschiedenen Währungen zusammengesetzten Weltgeldes sein muss.
Sie müssen sich das mal vorstellen: Im weltweiten Durchschnitt halten die Notenbanken 11 % ihrer Währungsreserven in Gold. Würden nur die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) den Goldanteil an ihren Währungsreserven dem weltweiten Durchschnitt anpassen, müssten sie sich fast 8.000 Tonnen Gold besorgen. Diese Menge von 8.000 Tonnen entspricht etwa 3,3 Jahresproduktionen.
Doch nicht nur die Notenbanken der neuen Wirtschaftsmächte treten als massive Käufer des gelben Edelmetalls auf. Aus Angst vor einer drohenden Inflationsära wächst auch die Zahl der Privatanleger und institutionellen Investoren, die Gold als den einzig wahren Schutz ansehen.
Goldkurse von über 3.000US-Dollar sind keineswegs utopisch. Bereits im Jahr 2003, als der Goldpreis erst bei 330 US-Dollar stand, gab es die ersten Mahner mit dem Hinweis auf zukünftige Preise von über 1000 US-Dollar und wurden ausgelacht.
In dem Augenblick, in dem erstmals hohe Inflationsraten verkündet werden und auch in den Massenmedien intensiv darüber berichtet wird, werden sich weltweit private und institutionelle Investoren auf jeden Goldbarren stürzen.
Nicht sofort morgen oder übermorgen. Aber es ist schon lange keine Frage mehr, ob es passiert, sondern nur noch wann.
Auch auf der Titanic hat es sehr lange gedauert, bis die Masse der Passagiere begriffen hat, was wirklich vor sich geht!
Während die einen bereits zu den Rettungsbooten gerannt sind, haben die anderen immer noch weitergetanzt. Sie wissen, wer überlebt hat! Wozu also wollen Sie gehören? Zu denen, die einfach „weitertanzen“?
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